Wie SecretApp funktioniert

Diese Seite erklärt, was mit Ihrem Text und Ihren Dateien passiert – ohne Fachbegriffe.

Wofür ist SecretApp gedacht?

E-Mails sind wie Postkarten: Auf dem Weg zum Empfänger können sie an mehreren Stellen mitgelesen werden, und sie bleiben oft jahrelang in Postfächern liegen. Für ein Passwort, einen Vertrag oder eine Ausweiskopie ist das ungeeignet.

SecretApp gibt Ihnen stattdessen einen Link. Sie schicken nur diesen Link – der Inhalt selbst liegt nicht in der E-Mail. Der Link lässt sich genau einmal öffnen und verfällt danach.

So gehen Sie vor

  • Text eingeben, Dateien hinzufügen oder beides.
  • Wählen, wie lange der Link gültig sein soll.
  • Wenn Sie möchten, ein Passwort vergeben.
  • Auf „Geheimen Link erzeugen“ klicken.
  • Den Link an den Empfänger schicken – per E-Mail, Chat oder wie Sie möchten.

Der Empfänger öffnet den Link, bestätigt mit einem Klick und sieht dann den Inhalt. Danach ist der Link verbraucht.

Warum ist das sicher?

Ihr Text und Ihre Dateien werden schon auf Ihrem eigenen Gerät verschlüsselt, bevor irgendetwas übertragen wird. Auf unserem Server kommt nur ein unlesbarer Zeichensalat an.

Der Schlüssel zum Entsperren steht im Link selbst – und zwar in dem Teil hinter dem Rautezeichen (#). Dieser Teil einer Internetadresse wird von Browsern grundsätzlich nicht an den Server gesendet. Der Schlüssel erreicht uns also nie.

Das bedeutet: Selbst wir als Betreiber können Ihre Inhalte nicht lesen. Und selbst wenn jemand in unseren Server einbräche und alle Daten kopierte, hätte er nur unlesbaren Zeichensalat.

Der Link funktioniert nur einmal

Sobald der Inhalt einmal angezeigt wurde, wird er gelöscht. Ein zweiter Aufruf zeigt nur noch einen Hinweis, dass der Link nicht mehr gültig ist.

Das hat einen praktischen Nebeneffekt: Falls der Empfänger den Link öffnet und feststellt, dass er bereits verbraucht war, ist das ein Warnsignal – dann hat möglicherweise jemand anderes mitgelesen.

Weil manche E-Mail-Programme und Virenscanner Links automatisch anklicken, zeigen wir zuerst eine Zwischenseite. Erst wenn ein Mensch dort auf die Schaltfläche klickt, wird der Inhalt geholt. So verbrennen automatische Prüfprogramme Ihren Link nicht versehentlich.

Das zusätzliche Passwort

Sie können ein Passwort vergeben. Dann reicht der Link allein nicht mehr aus – der Empfänger muss auch das Passwort kennen.

Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie den Link über einen Weg schicken, dem Sie nicht ganz trauen. Wichtig: Übermitteln Sie das Passwort auf einem anderen Weg als den Link, zum Beispiel telefonisch. Beides in derselben E-Mail wäre sinnlos.

Wird das Passwort mehrfach falsch eingegeben, sperrt sich der Link und der Inhalt wird gelöscht. So kann niemand Passwörter durchprobieren.

Der Löschlink

Nach dem Erstellen erhalten Sie zwei Links: einen für den Empfänger und einen zweiten, mit dem Sie den Inhalt jederzeit vorzeitig löschen können – etwa wenn Sie sich vertan haben.

Bewahren Sie diesen Löschlink auf, solange Sie ihn brauchen. Er wird nur ein einziges Mal angezeigt und lässt sich später nicht wiederherstellen.

Wie lange bleibt etwas gespeichert?

Sie bestimmen das beim Erstellen: von einer Stunde bis zu einem Jahr. Nach Ablauf wird alles automatisch gelöscht, auch wenn der Link nie geöffnet wurde. Vorher gelöscht wird, sobald der Empfänger den Inhalt abgerufen hat.

Was Sie beachten sollten

  • Der Link ist der Schlüssel. Wer ihn hat, kommt an den Inhalt – solange er noch nicht geöffnet wurde. Gehen Sie mit ihm so um wie mit dem Inhalt selbst.
  • Geht der Link verloren, ist der Inhalt weg. Wir können ihn nicht wiederherstellen, weil wir den Schlüssel nicht haben. Das ist kein Mangel, sondern der Kern des Verfahrens.
  • Kürzen Sie den Link nicht. Der Teil hinter dem Rautezeichen gehört dazu. Link-Verkürzungsdienste oder ein unvollständiges Kopieren machen den Inhalt unlesbar.
  • Sicherheit endet nicht hier. Wenn das Gerät des Empfängers kompromittiert ist, hilft auch die beste Verschlüsselung auf dem Transportweg nicht.

Welche Daten fallen an?

Wir speichern die verschlüsselten Inhalte bis zum Ablauf oder Abruf. Zusätzlich merken wir uns für kurze Zeit, von welchem Internetanschluss Anfragen kamen – in verschlüsselter Form und nur, um massenhaften Missbrauch zu unterbinden. Diese Angaben werden nach spätestens zwei Tagen automatisch gelöscht.

Ein Benutzerkonto ist nicht nötig, und wir fragen weder Namen noch E-Mail-Adressen ab.

How SecretApp works

This page explains what happens to your text and files – in plain language.

What is SecretApp for?

Email is like a postcard: it can be read at several points along the way, and it tends to sit in mailboxes for years. That is a poor fit for a password, a contract or a copy of an ID document.

SecretApp gives you a link instead. You send only that link – the content itself is never in the email. The link can be opened exactly once and expires afterwards.

How to use it

  • Enter text, add files, or both.
  • Choose how long the link should stay valid.
  • Set a password if you want to.
  • Click “Create secret link”.
  • Send the link to the recipient – by email, chat, however you like.

The recipient opens the link, confirms with one click and sees the content. After that the link is used up.

Why is this secure?

Your text and files are encrypted on your own device before anything is transmitted. All our server ever receives is unreadable scrambled data.

The key that unlocks it lives in the link itself – in the part after the hash sign (#). Browsers never send that part of a web address to the server. So the key never reaches us.

This means even we, as the operator, cannot read your content. And if someone broke into our server and copied everything, all they would get is unreadable scrambled data.

The link works only once

As soon as the content has been shown once, it is deleted. A second visit only reports that the link is no longer valid.

That has a useful side effect: if your recipient opens the link and finds it already used, that is a warning sign – someone else may have read it.

Because some email systems and virus scanners follow links automatically, we show a confirmation page first. The content is only fetched once a person clicks the button there, so automated checks cannot burn your link by accident.

The optional password

You can set a password. The link alone is then no longer enough – the recipient also needs to know the password.

This is worth doing when you send the link over a channel you do not fully trust. Important: pass the password along by some other route than the link, by phone for instance. Putting both in the same email would defeat the purpose.

If the password is entered incorrectly several times, the link locks itself and the content is deleted, so nobody can work through a list of guesses.

The deletion link

After creating a secret you get two links: one for the recipient, and a second one that lets you delete the content early – handy if you made a mistake.

Keep that deletion link for as long as you need it. It is shown only once and cannot be recovered later.

How long is anything stored?

You decide when creating it: from one hour up to a year. Once that time is up, everything is deleted automatically, even if the link was never opened. It goes sooner if the recipient retrieves the content.

Things worth knowing

  • The link is the key. Whoever holds it can reach the content, as long as it has not been opened. Treat it as carefully as the content itself.
  • Lose the link and the content is gone. We cannot restore it, because we do not hold the key. That is not a shortcoming; it is the whole point.
  • Do not shorten the link. The part after the hash sign belongs to it. URL shorteners or an incomplete copy will render the content unreadable.
  • Security does not end here. If the recipient's device is compromised, no amount of encryption in transit will help.

What data is collected?

We store the encrypted content until it expires or is retrieved. We also briefly record which internet connection requests came from – in encrypted form, and solely to prevent large-scale abuse. Those records are deleted automatically after two days at the latest.

No account is needed, and we ask for neither names nor email addresses.